Täuschung und Verrat

Nicht der Verräter braucht in erster Linie radikale Vergebung, sondern die Person selbst. Dadurch wird die Last der negativen Gefühle beseitigt und es bleibt nur die Erinnerung an den Vorfall als Erfahrung.

Untreue und Ehebruch – wo liegt der Unterschied?

Untreue, Verrat – zwei recht ähnliche Begriffe, die in der psychologischen Literatur jedoch feine Unterschiede aufweisen. Für diejenigen, die es prinzipiell verstehen wollen, wird dieser Artikel nützlich sein. Er enthält Definitionen der beiden Begriffe, listet ihre Merkmale auf und erörtert den wichtigsten Punkt: Was ist der Unterschied zwischen Untreue und Verrat?

Was sind Verrat und Untreue?

In der Psychologie heißt es, dass Untreue erstens das aktive Handeln eines Subjekts ist. Zweitens richten sie sich gegen gesellschaftlich akzeptierte Überzeugungen und Prinzipien.

Solche Untreue in der Liebe und in der Freundschaft wurde in allen Gesellschaften schon immer verurteilt und hatte negative Auswirkungen auf die Beziehungen bis hin zu deren Auflösung.

Untreue hingegen ist eine bewusste Absicht, die:

Nach den vorgestellten Definitionen wird Untreue als gleichbedeutend mit und eingeschlossen in das Konzept des Verrats angesehen, und daher wird Verrat als Verrat betrachtet. Gemeinsam ist ihnen, dass sie absichtlich begangen werden und dass beide Handlungen gleichermaßen psychologisch traumatisch sind.

Die Einstellung zum Ehebruch hängt von kulturellen Mustern und der Entwicklung der Gesellschaft ab. So galt die Untreue unter den Feudalherren als eines der schlimmsten Laster.

Ursachen der Untreue

Wenn wir über romantische Beziehungen sprechen, ist der am häufigsten genannte Grund für Untreue der Mann:

  • Der Wunsch nach Abwechslung und die Suche nach neuen Eindrücken.
  • Das Bedürfnis, Anerkennung zu bekommen.
  • Unzufriedenheit.
  • Übermäßige Kontrolle durch die Ehefrau.

Sowohl der Betrogene als auch der Betrogene handeln also aus freiem Willen und im vollen Bewusstsein der Konsequenzen. Folglich ist das Hauptmotiv für ein solches Verhalten die persönliche Entscheidung und alle anderen Gründe sind zweitrangig.

Diese Konzepte sind weitgehend subjektiv und hängen von bestimmten kulturellen Normen und Wahrnehmungen der Partner ab.

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