In Zeiten der Apathie erwarten wir, dass wir morgens mit guter Laune aufwachen. Und wenn wir am nächsten Tag tatsächlich einen Schub an Kraft verspüren, stürzen wir uns aus irgendeinem Grund sofort darauf, alles zu erledigen. Und am Abend fühlen wir uns wieder erschöpft. Versuchen Sie, allmählich wieder in einen vertrauten Lebensrhythmus zu kommen. Machen Sie einen Plan für den Tag, indem Sie die kleinsten Dinge erst einmal aufschreiben (Frühstück machen, mit dem Hund spazieren gehen). Und wenn die Apathie anhält, scheuen Sie sich nicht, einen Fachmann um Hilfe zu bitten. Er oder sie kann Ihnen helfen, die Ursachen für Ihren Zustand zu erkennen und Ihre Depression zu bewältigen.
Was tun, wenn man keine Lust mehr hat, etwas zu tun?
Sicherlich kennen Sie diesen Zustand, in dem Sie den Mut verlieren und sich nur noch hinlegen und die Decke anstarren wollen. In diesem Moment haben Sie nicht einmal mehr die Kraft, die einfachsten Dinge zu tun: das Abendessen zu kochen oder die Wohnung aufzuräumen. Psychologen bezeichnen diesen Zustand als Entzug einer Ressource, als Mangel an Motivation, Fülle und Energie. Die Ursachen können von einfacher Müdigkeit bis hin zu beruflichem Burnout und Depression reichen. Apathie kann nach einer guten Erholung wieder abklingen oder sich zu einer psychischen Störung entwickeln. Hier erfahren Sie, was Sie tun können, wenn Sie sich ausgelaugt fühlen.
Geben Sie sich die Erlaubnis, faul zu sein
Magische Pandalen werden Ihnen nicht helfen, Ihren Einfallsreichtum wiederzuerlangen, sich wieder an die Arbeit zu machen und neue Höhen zu erklimmen. Früher dachten wir, dass Faulheit und Müßiggang schlecht sind. Man kann nicht auf der Couch liegen und nichts tun, man muss ständig aus seiner Komfortzone heraustreten. Wir fangen an, uns die Schuld für unsere Schwäche zu geben und zwingen uns, zu arbeiten, egal was passiert. Doch damit machen wir uns nur noch schlechter und quetschen das Letzte aus uns heraus, anstatt unsere Ressourcen zu erneuern. Einige Psychologen glauben, dass Faulheit ein Abwehrmechanismus gegen Überlastung ist, andere wiederum behaupten, dass es so etwas wie Faulheit gar nicht gibt. Hinter dem Wunsch, nichts zu tun, können Unsicherheit, Versagensangst, Krankheit oder die Vermeidung einer wichtigen Aufgabe stecken. Machen Sie auf jeden Fall eine Pause, gönnen Sie sich eine Atempause, schlafen Sie und analysieren Sie Ihren Zustand.
Viele Menschen sitzen in ihrer Arbeitspause gerne in den sozialen Medien, schauen sich Videos an oder blättern einfach durch die Nachrichten. Doch unser Gehirn ruht sich in dieser Zeit überhaupt nicht aus, sondern arbeitet ständig. Glaubt man einigen Studien, so können soziale Medien zu Depressionen beitragen, weil die Menschen dort eher mit Negativität und Manipulation konfrontiert werden. Auch das Posten über die Erfolge anderer Menschen kann dem Selbstwertgefühl eines Menschen sehr schaden. Es ist daher eine gute Idee, während der Erholungsphase auf das Internet zu verzichten und an der frischen Luft spazieren zu gehen oder ein Buch zu lesen.
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