An dieser Stelle stellt sich eine berechtigte Frage: Wie hat diese Person ihr Leben so organisiert, dass sie nicht nach der 8-8-8-Regel leben kann. Die bedingte Norm ist, nicht mehr als acht Stunden zu arbeiten. Wer sich fünf Stunden zusätzlich aufbürdet, borgt sich etwas von sich selbst. Es ist klar, dass jeder seine eigenen Gründe hat. Aber wenn er weniger arbeiten würde, hätte er die Möglichkeit, nicht in solche Zustände zu verfallen.
"Ich bin müde, ich kann nicht, ich helfe dir morgen": Wie geht man mit dem emotionalen Burnout-Syndrom um?
Kurz gesagt, es handelt sich um Arbeitsmüdigkeit. Sie tritt auf, wenn eine Person nicht in der Lage ist, eine Pause von der ausgeübten Tätigkeit zu organisieren.
Dieser psychologische Prozess kann sich auf die Physiologie und das Nervensystem auswirken. Es ist heute in Mode, dies als Psychosomatik zu bezeichnen. Ein klassisches Beispiel ist, wenn eine Person unter ständigem Stress steht und hypererregt ist, was sich auf den Körper auswirkt und das Nervensystem erschöpft.
Muss ein Urlaub also speziell organisiert werden? Was ist überhaupt Erholung?
Erholung ist ein Wechsel der Tätigkeit. Das heißt, wenn jemand den ganzen Tag Ziegelsteine schleppt und abends Computerspiele spielt, ist das Erholung. Es ist ein Wechsel der Tätigkeit. Das ist die wichtigste Präventionsmaßnahme gegen Burnout.
Es gibt zum Beispiel die Drei-Achtel-Regel, bei der die 24 Stunden des Lebens in drei Achten aufgeteilt werden. Acht Stunden sind Arbeit, acht Stunden sind Schlaf, acht Stunden sind Freizeit und Ruhe.
Schlaf ist keine Ruhe, denn während des Schlafs arbeitet das Gehirn weiter. Das Gehirn verarbeitet die Informationen, die es während des Tages erhalten hat, und der Körper ruht sich aus. Und wenn jemand in einem Sessel schläft, ist auch das eine Belastung für den Körper.
Die Ruhe sollte in dieser anderen "Acht" liegen, in der andere, nicht arbeitende Aktivitäten stattfinden sollten. Wenn ein Mensch mit seinen Händen arbeitet, sollte seine Freizeit intellektuell sein. Athleten müssen sicherlich keinen Sport treiben. Menschen in intellektuellen Berufen müssen sich definitiv nicht mit intellektuellen Aktivitäten beschäftigen.